Verein „HeimatUnternehmen Bayerische Rhön“ gegründet

Karte der HeimatUnternehmen Bayerische Rhön

Macher aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen haben sich zusammengetan, um das Unternehmertum in der Bayerischen Rhön zu pushen. Gemeinsam haben sie den Verein „HeimatUnternehmen Bayerische Rhön“ e.V. gegründet. Unterstützt werden sie dabei auch von Verbänden, u. a. dem  Bauernverband und dem Bund Naturschutz

Am vergangenen Wochenende fand eine Kick-off-Veranstaltung zur Gründung des Vereins am Sitz in Maria Bildhausen (Landkreis Bad Kissingen) statt. Zu Besuch war die Ministerin für ländliche Entwicklung, Michaela Kaniber, die ihre volle Unterstützung für die Initiative zusicherte. Kaniber brachte den Kern des Vereins auf den Punkt:

Wir brauchen den Zusammenhalt und die Leute, die etwas machen und sich vor Ort, nämlich dort wo sie wohnen und leben, engagieren.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht Rhöner HeimatUnternehmer zu finden und deren Ideen zu unterstützen. Heißt: „diese Macher zu begleiten, die eh schon ihr Ding vorantreiben und die gemeinsam mit anderen ihre Region mitgestalten und entwickeln wollen.“

Obermacher ist Christian May vom Biohof May in Junkershausen. Er ist der erste Vorsitzende des Vereins. Weitere Mitglieder sind etwa Landwirt Edgar Thomas aus Nüdlingen, Fleischsommelier Andreas Ortlepp aus Ostheim v. d. Rhön, Marketing-Managerin Julia Träger aus Bad Kissingen oder Imkerin Annette Seehaus-Arnold aus Niederlauer.

Erste Projekte erfolgreich umgesetzt

Die HeimatUnternehmer Bayerische Rhön können bereits erste Erfolge vorweisen. Einen Überlick über die Projekte gibt es hier: http://www.heimatunternehmen.bayern/projekte/verein-heimatunternehmen-bayerische-rhoen

Die Rösterei von Rainer Bühner ist eine der Erfolgsgeschichten. Der Handwerker hat sich mit Unterstützung des Vereins den Traum von der eigenen Rösterei verwirklicht. Davon konnte sich auch Minsiterin Kaniber selbst bei einer Vor-Ort-Begehung in Maria Bildhausen überzeugen.

HeimatUnternehmen Bayerische Rhön – Start-up-Schmiede für die Region?

Man darf gespannt sein, welche Projekte die Initiative künftig noch zu Tage bringt. Spannend, spannend, was da abgeht. Die selbst gesetzten „Maßnahmenschwerpunkte“ tragen schon mal zu einer hohen Erwartungshaltung bei. Mein Wunsch: Ein Schub für die regionale Gründerszene.

Über allem steht aber ein viel größeres Ziel. Eine Mission. Und die heißt: die Lebensqualität in der Region verbessern.

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